MMit 4D 2004 kann der Entwickler seinen Kunden gezielt die Möglichkeit geben, bestimmte Formulare oder nur Teile davon anzupassen. Hierzu steht ein im Funktionsumfang reduzierter Formulareditor zur Verfügung. Änderungen
sind auch in einer kompilierten Anwendung möglich. Neue Layoutelemente oder Objekte mit entsprechender Programmierung kann der Entwickler über Objektbibliotheken
zur Verfügung stellen. Es sind mehrere Instanzen eines Formulares möglich, z.B. für die Ausgabe auf verschiedenen Druckertypen.
4D-basierte Anwendungen sind sehr einfach zu administrieren. Durch das neue, optimierte dynamische Speichermanagement von 4D 2004 sind in der Praxis kaum
Anpassungen nötig. Um mit einem 4D Client auf den entsprechenden Server zuzugreifen, genügt es, wenn eine TCP/IP-Verbindung zur Verfügung steht! 4D Client/Server-Installationen arbeiten ohne zusätzliche Middleware! Auch im laufenden Betrieb behalten Sie leicht den Überblick. Im Statusfenster des Servers sehen Sie die Aktivität, alle laufenden Prozesse, die angemeldeten Benutzer sowie die
Cache-Auslastung. Der Runtime Explorer gibt Ihnen einen Einblick über die benötigte
Rechenleistung einzelner Prozesse, den Speicherzustand, die Anzahl geladener Datensätze u.v.m..
Durch die Integration von 4D Backup in 4D 2004 sind die Daten der Anwender noch sicherer - egal ob am Einzelplatz- oder im Client/Server-Betrieb! Ein Backup kann zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Ist das Backup gerade nicht möglich, z.B. durch eine laufende Aktion, so wird das Backup zu einem späteren Zeitpunkt erneut versucht. Der Administrator kann auch eigene Dateien und Ordner mit in das Backup aufnehmen. Der Entwickler kann den Backup-Vorgang auch per Programmierung starten. Es kann festgelegt werden, wie viele Backup-Sets auf dem Ziel-Volume gehalten werden sollen. Neben der Redundanz im Backup kann auch die Komprimierung eingestellt werden. Nach dem Backup erfolgt automatisch eine Überprüfung.
Wird eine Anwendung nicht ordnungsgemäß beendet, z.B. durch
einen Stromausfall, sind alle Änderung seit dem letzten Speichervorgang des Caches verloren. Stellt 4D / 4D Server beim nächsten Start fest, dass Einträge im Logbuch noch nicht im Datenfile enthalten sind, werden diese intergriert. Noch problematischer ist die Situation, wenn der Ausfall gerade dann passiert, wenn die Daten auf Platte gesichert werden. Das Resultat ist ein inkonsistenter, bzw. beschädigter Datenbestand. Selbst dieser „worst case“ ist für das integrierte Auto-Restore kein Problem. Sollte das Daten-File defekt sein, wird das letzte Backup wiederhergestellt und dann das Logbuch eingearbeitet - auf Wunsch sogar automatisch!
In der Praxis sind absichtliche oder versehentliche Datenverluste, die durch Anwender entstehen, nicht auszuschließen. Wird das automatische Logbuch genutzt, werden alle Änderungen protokolliert. Durch die Roll-Back-Funktion kann bei einem Datenverlust der gesamte Datenbestand auf einen bestimmten Stand zurückgesetzt werden.

Im Logbuch ist zu sehen, wer, wann, welchen Datensatz bearbeitet hat. So kann der Administrator einfach alle Daten auf einen bestimmten Zustand zurückfahren.
4D Tools ist ein Werkzeug, um 4D-Struktur- und Datendateien auf interne Funktionalität und Defekte zu prüfen, zu reparieren und zu komprimieren. Der regelmäßige Einsatz von 4D Tools sichert den stabilen Einsatz Ihrer 4D-Lösung.