DEP ist die Abkürzung für Data Execution Prevention
Dieses Feature wird von einigen XEON CPU's und Intel CPU's Baureihen 5xx und höherunterstützt. Vom Betriebssystem wird es ab Windows Server 2003 Service Pack 1 bzw Windows XP Service Pack 2 unterstützt.
Die Funktion stellt sicher, das Programmcode nicht aus Hauptspeicherbereichen ausgeführt werden kann der für Daten verwendet wird.
Kompilierte 4D Anwendungen enhalten Methoden und Objektmethoden die nach Bedarf (für Formulare, Formularobjekte, etc) nachgeladen werden, diese werden vom System als Datenbereiche angesehen.
Windows öffnet daher eine Fehlermeldung das Programmcode in Datenbereichen ausgeführt wird. Das System erlaubt Ausnahmen für diese Prüfung, Sie müssen 4D bzw. 4D Server in diese Ausnahmeliste aufnehmen.
Von der Microsoft Support Homepage
Der Hauptvorteil der Datenausführungsverhinderung besteht darin, dass sie zum Verhindern der Codeausführung über Datenseiten beiträgt. Normalerweise wird kein Code aus dem Standardheap und -stapel ausgeführt. Die durch Hardware erzwungene Datenausführungsverhinderung erkennt von diesen Orten ausgeführten Code und löst bei der Ausführung eine Ausnahme aus. Die durch Software erzwungene Datenausführungsverhinderung kann Exploits von Ausnahmebehandlungsmechanismen in Windows mindern.
Quelle: http://support.microsoft.com/kb/875352
zu finden unter:
Die Eintellung ist unter
System/Erweitert/Systemleitung (Einstellungen)/Datenausführungsverhinderung zu aktivieren/deaktivieren.